Leitung

Foto: Martin Chiang Photography

Antonius Adamske studierte Dirigieren an der Hochschule für Musik, Hannover sowie Historische Orgel an der Schola Cantorum Basiliensis, Schweiz, und nahm zahlreiche Meisterkurse, Assistenzen und Einstudierungen und Gastdirigate wahr, so für Laurence Cummings, Reinhard Goebel, Steven Sloane oder Justin Doyle.

Adamske ist Chefdirigent des renommierten Monteverdi-Chors Hamburg in der Nachfolge Gothart Stiers, und künstlerischer Leiter des consortium vocale berlin, dem Studiochor der Berliner Musikhochschulen HfM sowie einmal jährlich der UdK. Des Weiteren lehrt er an der Universität Clausthal und ist dort mit zahlreichen Aufführungen unbekannter Werke in Erscheinung getreten, etwa der deutschen Erstaufführung von Gossecs Oper „Le triomphe de la republique“, Cavalieris „Rappresentatione“ oder Telemanns „Daniel“. Mit dem Göttinger Barockorchester verbindet ihn eine intensive Zusammenarbeit als Projektleiter, zuletzt etwa mit Opernaufführungen in Frankreich und Tschechien. Gastdirigate und Dirigiermeisterkurse im In- und Ausland sowie umfangreiche Forschungen und Editionen zur Göttinger Stadtmusik erweitern seine Tätigkeit. Mit Bachs Bass-Solokantaten, Rudorffs Kantaten und Homilius Orgelwerk hat er bei Coviello erste CDs vorgelegt, Konzerte wurden im Rundfunk übertragen.

Daneben tritt der Musiker vor allem als Intendant der Nikolausberger Musiktage in Erscheinung, die  jedes Jahr im September international bekannte Ensembles, wie den Norddeutschen Figuralchor oder das KlangForum Heidelberg, in die romanische Klosterkirche St. Nikolaus bringen. 2019 werden sich die Musiktage zum fünften Mal jähren.­

Weitere Informationen zu Antonius Adamske finden sie unter www.antonius-adamske.de